Anatomisches Institut der Universität Heidelberg

Perfusion

Die Perfusion und Konservierung des Körperspenders wird durch eine spezielle Ethanol-Lösung mit sehr geringen Anteilen von Formalin erzeugt. Der mobile Perfusionstisch ist abgesaugt und die Gase werden in ein hauseigenes Abluftsystem geleitet. Die eigentliche Perfusion wird mit einem „PerfuTek“ Pumpensystem mit einstellbarem Pumpendruck erreicht. Danach wird der Körper für eine gewisse Zeit in einen abgesaugten Ganzkörper-Präparatetank mit Konservierungs-flüssigkeit gelegt. Nach dem gesamten Prozedere wird der Körper in einem gasdichten Kunststoff-Sack in der Kühlzelle gelagert. Wegen des speziellen Perfusionsmediums (hoher Ethanol-Anteil) mussten die Richtlinien für Explosionsschutz eingehalten werden.

Konservierung

Der einzige Ganzköper-Konservierungstank für 2 Körperspender ist abgesaugt. Dadurch können keine gesundheitsschädlichen Gase in den Arbeitsraum gelangen. Die Beschickung erfolgt automatisch. Die Richtlinien für Explosionsschutz müssen eingehalten werden.

Kühlung +3°C und Tiefkühlung -20°C

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die Lagerung der bereits perfundierten Körperspender in gasdichten Plastiksäcken in einer Umgebungstemperatur von +3°C bzw. -20°C. Wegen des speziellen Perfusionsmediums (hoher Ethanol-Anteil) mussten die Richtlinien für Explosionsschutz eingehalten werden.

Präpariertische

Andock-Präpariertische (mobil) mit Seitenabsaugung und Körper-Transfer-System. Spenderkörper befindet ich immer auf der gleichen Mulde. Eine körperliche Belastung der Mitarbeiter findet somit nicht statt. Die Andocksäule dient auch als Ablage- und Versorgungssystem.